Das Euro Währungszeichen

Bankgebühren für Glücksspieler – gibt es Alternativen?

Das Euro WährungszeichenDie cleversten Geschäftsleute der Welt sind nicht ohne Grund die Bankiers. Dass auf dem Markt der Online-Glücksspiele ein guter Schnitt zu machen ist, das haben auch die deutschen Bankinstitute längst erkannt. Dabei werden nicht etwa neue Online Slots oder Tischspiele als Spareinlage entwickelt, sondern raffinierte Bankspesen eingeführt, die ausschließlich auf Transaktionen im Rahmen von Ein- und Auszahlungen in Online Casinos Gültigkeit haben. Dabei handelt es sich um keine außerordentliche staatliche Glücksspielsteuer, im Gegenteil, Banken verbuchen diese Zusatzkosten für Spieler als Bearbeitungsgebühren. Es gibt allerdings ebenso zahlreiche Zahlungsalternativen, bei denen für Glücksritter keine zusätzlichen Gebühren anfallen, oder zumindest deutlich geringere Kosten entstehen.

Bankspesen betreffen vorrangig Kreditkartenzahlungen

Grundsätzlich erhebt nicht jede Bank extra Gebühren für Geldtransaktionen mit Glücksspielanbietern, aber die ersten haben die neue Einnahmequelle bereits für sich erkannt. In der Regel fallen dann zusätzliche Kosten bei Zahlungen mit der Kreditkarte an, es kann allerdings auch zu Sondergebühren bei einem klassischen Bank Transfer kommen.

Das bedeutet nicht, dass der Casinoanbieter zwangsläufig Spesen für die Aufladung eines Spielerkontos erhebt. Diese neue Gebührenform geht ausschließlich von den Geldinstituten aus und ist unabhängig vom Betreiber des Internet Casinos zu werten.

Welche Bankinstitute bitten aktuell zur Kasse?

Ein Blick auf die Bankgebühren zeigt schnell, wer nur einen Mindestbetrag im Online Casino einzahlen möchte, dem drohen in der Gebührenfalle erhebliche Verluste. Relativ human ist die Gebührenerhebung bei der Comdirect Bank und DKB mit drei Prozent auf Kontoeinzahlungen bei Glücksspielanbietern im Internet.

Bei der ING-DiBA wird der Spieler ebenfalls mit einer dreiprozentigen Gebühr belastet, die aber mindestens 3,90 Euro beträgt, womit ein kleiner Einzahlungsbetrag an Reiz verliert. Noch mehr verlangt die Postbank und Consorsbank, bei werden fünf Prozent auf eine Einzahlung und eine Mindestgebühr von fünf Euro erhoben.

Eine gesetzliche Grundlage gibt es dafür nicht, die Banken sind im Grunde einfach auf den Trend der Online-Glücksspiele aufgesprungen und wollen ihren Anteil daran verdienen. Vor allem trifft es die Hobbyspieler, die mal zum Spaß einen überschaubaren Betrag einzahlen. Der Profi wird dann deutlich mehr Geld transferieren oder direkt auf eine alternative kostenfreie Bezahlmethode zurückgreifen.

Wenn der Gebührenhammer zweimal zuschlägt

Wer sich nach einem geeigneten Online Casino umschaut, sollte unbedingt einen Blick in die Zahlungskonditionen im Kassenbereich werfen. Es gibt einige Betreiber, die für vereinzelte Zahlungsvarianten eine Bearbeitungsgebühr von bis zu drei Prozent verlangen. In unserer Liste der Top-Anbieter ist das nicht der Fall, genaue Informationen zu den Zahlungsmodalitäten bieten die ausführlichen Testberichte. Ebenfalls von Bedeutung ist, ob es eine Auszahlungsgebühr gibt.

In diesem Fall begrenzen die Anbieter häufig eine bestimmte Anzahl von Gewinnabhebungen, die kostenfrei möglich sind auf pro Woche oder pro Monat. Wer die Gesamtanzahl an Auszahlungen überschreitet, muss in der Regel einen Pauschalbetrag von fünf Euro bezahlen. Da in so einem Fall schon einige Abhebungen in kürzester Zeit vorausgegangen sind, werden die meisten Spieler über diese überschaubaren Fixkosten hinweg schauen.

Bei der Entscheidung für einen Zahlungsanbieter gilt es vor der ersten Kontoeinzahlung zu beachten, dass es die Möglichkeit von Ein- und Auszahlungen gibt. Ist das bevorzugte Verfahren ausschließlich für eine Einzahlung zulässig, bleibt oft nur die Abhebung per Banküberweisung übrig.

Was sind die preiswertesten Zahlungsalternativen für Spieler?

Eine der allerneuesten alternativen Zahlungsmethoden für Online-Glücksspiele ist durch die Lizenzierung von Bitcoin Casinos über die maltesische Regulierungsbehörde möglich. Dazu gehören nicht nur die klassischen Bitcoins, sondern auch Kryptowährungen, wie Litecoin und Etherum. Eine weitere Option ist der Prepaid-Markt mit Anbietern wie Paysafecard und Neosurf, die es ermöglichen anonym mit Bargeld eine Guthabenkarte im stationären Handel zu erwerben.

In der Regel erheben Casinoanbieter keine Gebühren für Zahlungen mit Prepaid-Karten, jedoch sind die Einzahlungslimits begrenzt. Eine ebenso sehr beliebte Zahlungsart bietet das System der elektronischen Geldbörsen von EcoPayz, PayPal, Skrill und Neteller. Die Zahlungsanbieter werden größtenteils von virtuellen Casino Seiten akzeptiert und das völlig ohne Gebühren zu erheben.

Allerdings fallen geringfügige Transaktionskosten bei eingehenden Zahlungen auf dem E-Wallet-Account an, die vergleichsweise niedrig gegenüber den neuesten Erfindungen der Girokonto-Anbieter für die Nutzung von Kreditkarten erscheinen. Exklusiv bietet ebenfalls MuchBetter, Zimpler sowie Apple Pay für iOS Nutzer eine Alternative, um direkt über das Handy zu bezahlen.

Fazit zu den zusätzlichen Bearbeitungsgebühren von Banken

Als Spieler sollten man im Vorfeld einer Anmeldung über die Konditionen des Online Casinos sowie der zur Verfügung stehenden Zahlungsanbieter Informationen einholen. Für Freizeitspieler können Bankgebühren eine stattliche Zusatzbelastung darstellen, und wer zum Großgewinner avanciert, muss am Ende einen nicht vertretbaren Betrag an Transaktionskosten abführen.

Das alles spricht gegen ein gelungenes Spielerlebnis, weshalb sich die Casinoanbieter einiges einfallen lassen, um den außenstehenden Gebührenfallen entgegenzuwirken – äußerst attraktive Bonusangebote werden geschalten – die Einzahlungen mit extra Cash werden belohnt – und sogar Cashback Aktionen für Mitglieder sind im Portfolio.

Gebührenfreie Ein- und Auszahlungen hat unser Testsieger, das LeoVegas Casino zu bieten und darüber hinaus auch einige sehr interessante Spielmöglichkeiten vom gewöhnlichen Online Slot bis hin zu Spieltischen mit Live-Croupiers.