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Gesetzliche Lage für Spielbanken in Großbritannien

FlaggeAls eine der ersten Nationen der Welt hat das Vereinigte Königreich in den 1960er Jahren den Markt für das Glücksspiel geöffnet und umfassend reguliert. Die wettverrückten Briten haben also nicht ohne Grund ihren beiläufigen Titel erhalten. Die Liebe für Glücksspiele aller Art reicht bis ins Königshaus. Vom Volk geliebt und hoch geschätzt war die selbst ernannte leidenschaftliche Spielerin Queen Mum, deren Eifer nicht nur auf den Pferderennbahnen der Nation zum Vorschein kam. In den gut 60 Jahren des legalisierten Glücksspiels hat sich bis heute so manches geändert, aufgrund von neuen Spielarten und nicht zuletzt durch das Internet. Dabei gab und gibt es so manche aufschlussreiche Entwicklung zu bestaunen.

Das Wichtigste zu den Glücksspielgesetzen in Großbritannien

Vergleichbar mit EU-Ländern nahm die Glücksspielbeteiligung in Online Casinos nach der Etablierungsphase in den 90er Jahren rasch zu. Fern jedweder Regulierungsansprüche und sonstiger Maßnahmen zur Kontrolle der ersten Generation von Online Casinos rebellierten die Finanzämter einzelner Staaten. Schließlich wolle man auch einen Teil vom Casinokuchen abhaben. Mit den zunehmend populärer werdenden Lizenzgebern aus Malta und Gibraltar gab es nach der Jahrhundertwende die ersten europakonformen Casino-Lizenzen.

Damit konnten es zur damaligen Zeit die Casinoanbieter vermeiden, Steuern in Großbritannien abzuführen. Mit dem Point of Consumption Gesetz hat man im Jahr 2004 die Regelung eingeführt, welche die Casinos verpflichtet, den britischen Steuersatz zu zahlen, wenn sich der Spieler beim Spielen mit Echtgeld im Vereinigten Königreich befindet. Diese Regelung haben nahezu alle Länder eins zu eins übernommen.

Gratifikationen müssen leicht verständlich sein

Jeder kennt sie und für viele Spieler ist es überhaupt der Grund, sich für ein Online Casino zu entscheiden, die Bonifikationen. In diesem Punkt hat die britische Glücksspielbehörde UKGC eine neue Richtlinie in die Wege geleitet, die vor allem dem Spieler mehr Transparenz garantiert.

Es geht in erster Linie darum, dass Bonusangebote, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, unmissverständlich und eindeutig formuliert und gut erkenntlich für den Interessenten dargestellt werden müssen.

In diesem Bereich kam es häufig zu Beschwerden aufgrund verwirrender Angebote, wo davon auszugehen war, dass Casinobetreiber bewusst Details in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt und schwer verständlich formuliert hatten. Für Anbieter, die dem nicht nachkommen, drohen hohe Bußgelder.

Eingeschränkte Werbung und nur für Erwachsene

Die britische Spielaufsicht ist oft Vorreiter, allein aufgrund der jahrelangen Erfahrung erkennt man Problemfelder früher und reagiert mit fachlicher Kompetenz. So wurden Werbemaßnahmen untersagt, die in irgendeiner Art und Weise Kinder ansprechen könnten.

Casino-Webseiten arbeiten oft mit Comic-Helden oder bekannten Figuren aus Zeichentrickfilmen, die des Öfteren in Online Slots die Spielwalzen schmücken. Das stellt selbstverständlich kein Problem dar, allerdings sprechen diese Zeichentrickfiguren ebenso Minderjährige an, weshalb diese für das Marketing außerhalb der Casino Seiten untersagt sind.

Steuerfreies spielen für britische Spieler

Über die vielen Jahre hinweg hat es so einige skurrile Ansätze gegeben, einen angenehmen Weg zu definieren, dass Spieler eine Glücksspielsteuer zahlen müssen. Auf diese Steuereinnahmen verzichtet die britische Regierung allerdings bereits seit vielen Jahren. In der Vergangenheit wurde britischen Spielern im Rahmen jedes Einsatzes beim Glücksspiel eine Steuer auferlegt.

Bei der Platzierung einer Wette hatten die Spieler die Wahl: Entweder die Steuer auf ihren ursprünglichen Einsatz zu zahlen oder im Gewinnfall die Auszahlung versteuern zu lassen. Offiziell wurde zum Wohlwollen der Spieler diese Steuer vollständig abgeschafft, allerdings in erster Linie, um britische Glücksspielunternehmen international wettbewerbsfähig zu halten. Sicher ein Grund, warum Glücksspielanbieter aus Großbritannien seit Jahren global expandieren.

Die britische Whitelist für internationale Anbieter

Um in Großbritannien tätig zu werden, benötigen alle Betreiber eine Lizenz der britischen Glücksspielbehörde – UK Gambling Commission. Es gibt jedoch einige Ausnahmen von dieser Regel. Die Regulierungsbehörde hat eine Whitelist mit einer Reihe von Bedingungen zusammengestellt, um Anbietern, deren Lizenzgeber den hohen britischen Anforderungen entsprechen, eine Chance zu gewähren.

Die Whitelist umfasst Länder aus dem europäischen Wirtschaftsraum, Gibraltar und die Isle of Man. Casinoanbieter, die auf diese Whitelist aufgenommen werden möchten, müssen ein rigoroses Überprüfungsverfahren bestehen und Großbritanniens Glücksspielgesetze befolgen.

Das Gesetz ist auf der Seite des Spielers

Eins steht völlig außer Frage, Online-Glücksspielgesetze sind unerlässlich. Ohne staatliche Kontrolle könnte sich kein Spieler auf die Seriosität eines Anbieters verlassen. Die Regulierung ermöglicht ein faires Spielvergnügen, mit welchem jedem Teilnehmer gleiche Chancen zur Verfügung stehen. Nur so ist es möglich, sicher zu stellen, dass ein Zufallsgenerator wirklich zufällig ist und im virtuellen Spieletablissement niemand abgezockt werden kann. Der kurze Einblick hat gezeigt, die Gesetze sind im Allgemeinen ziemlich gut für den Spieler gestaltet – nicht ohne Grund steckt viel von der UKGC im europäischen Lizenzierungsverfahren. Britische Klasse erwartet den Online-Spieler aus Deutschland im legendären 888 Casino.