Verschiedene Casino Gegenstände

Warum Indianer in den USA Casinos betreiben dürfen?

Verschiedene Casino GegenständeIndianer zählen zu den Ureinwohnern der USA und besitzen in der Tat noch heute zahlreiche Stämme im Norden Amerikas. Als Indianerkasinos werden die Spielbanken bezeichnet, die ganz unabhängig der Regierungskontrolle in den Vereinigten Staaten von Amerika betrieben werden. Seit 1988 ist dies sogar legal. Wie es dazu gekommen ist und wo man die Casinos finden kann, wird im folgenden Artikel verraten.

Indianer betreten das Geschäft der Glücksspiele

Der Stamm der Seminolen begann erstmalig im Jahr 1979 damit, Glücksspiel in Florida zu betreiben. Das mag relativ später dafür klingen, dass Indianer heute eher mit einem ganz anderen Zeitalter verbunden werden. In den folgenden Jahren interessierten sich allerdings mehr und mehr Indianerstämme dafür, in das Geschäft einzutreten, da es als äußerst lukrativ eingeschätzt worden ist.

Lange Zeit wurde in den USA darüber diskutiert, ob die Stämme verpflichtet sind, sich an die staatlichen Vorschriften hinsichtlich des Glücksspiels zu halten. Erst 1988 wurde das sogenannte Indianische Glücksspielregulationsgesetz verabschiedet. Man entschied sich dafür, dass die Ureinwohner Casinos fortan in ihren eigenen Territorien betreiben dürfen.

Noch immer mehr als 400 Indianerkasinos im Betrieb

So merkwürdig es auch klingt, machen die indianischen Stämme mit dem Glücksspiel Umsätze in Milliardenhöhe. Erste hohe Einnahmen wurden im Jahr 2006 verzeichnet, in dem es bereits 223 Indianervölker am Glücksspielgeschäft beteiligt. Zum Vergleich sollte man wissen, dass insgesamt 562 Völker registriert waren, was bedeutet, dass knapp 50% dieser die Gunst der Stunde für sich genutzt haben. Die Kasinos wurden zu diesem Zeitpunkt in ganzen 28 Staaten betrieben.

Zwar war der Großteil der Spielbanken vorerst nur mit kleineren Glücksspielaktivitäten wie Spielautomaten und Bingo-Tischen ausgestattet, doch man erreichte schon einen Gesamtumsatz von über 25 Milliarden Dollar. Damit war ein erfolgreicher Start hingelegt, dessen Fortschritt nicht lange auf sich warten lassen sollte. Schon im folgenden Jahr gab mehr als 400 Einrichtungen verteilt über das ganze Land.

Der Umsatz stieg um weitere 5% an und erreicht 26,5 Milliarden USD. Beinah lachhaft ist im Vergleich dazu aller nicht-indigenen Casinos, die gemeinsam gerade einmal 5 Milliarden Dollar mehr eingenommen hatten. Auch zur heutigen Zeit spielen die Indianerkasinos noch ganz oben auf dem amerikanischen Glücksspielmarkt mit. Die Ureinwohner haben den Dreh raus, wie man Glücksspiel spannend und attraktiv wirken lässt.

Wer darf ein Indianerkasino besuchen?

Nur weil diese Art von Casino von Stämmen der Ureinwohner der USA betrieben werden, heißt das noch lange nicht, dass man als einfacher Spieler oder Tourist die Einrichtungen nicht betreten darf. Ganz im Gegenteil wird zum Beispiel eines der bekanntesten, größten und modernsten Casinos der USA von Indianern betrieben. Dabei ist die Rede von dem Foxwoods Resort Casino, welches in der Glücksspielstadt Connecticut angesiedelt ist.

Die Betreiber stammen von den Mashantucket-Pequot-Indianern ab. Mit den Einnahmen des Casinos werden noch heute Projekte der indianischen Kultur unterstützt. Außerdem haben die Betreiber ein Museum eröffnet, in welchem man die Geschichte des Stammes kennenlernen kann.

Fazit: Indianer können noch viel mehr als man dachte!

Ja, es ist wahr. Indianer sind nicht nur gut darin, in der Wildnis zu überleben, sie haben auch das Zeug dazu, in der heutigen modernen Welt mitzuhalten. Das Glücksspiel haben die Stämme vor gut 30 Jahren entdeckt und seither diesen Zweig als große Einnahmequelle vor allem für kulturelle Projekte genutzt. Wer heute eine der interessanten Einrichtungen besucht, wird zunächst wohl kaum einen Unterschied zu einem gewöhnlichen Casino wahrnehmen.

Ganz wie auch beim folgenden Anbieter können die verschiedensten Spielautomaten, Tisch- und Kartenspiele gespielt werden! Im Indianerkasino können darüber hinaus aber auch noch viel mehr Aktivitäten angeboten werden, die ferner nicht mehr viel mit dem Glücksspiel zu tun haben.

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