Hier werden Asse und Pokerchips dargestellt

Wie viel verdient eigentlich ein Casino?

Hier werden Asse und Pokerchips dargestelltAbermillionen von Menschen lassen jährlich unzählige Geldsummen im Casino. Freier Herzenslust nach werden täglich stundenlang teils größere und teils kleinere Einsätze an den Tischen und Spielautomaten vollbracht. Der Großteil davon, geht direkt an das Casino und nur ein Bruchteil wird wieder an die Spieler ausgeschüttet.

Doch geht die Rechnung wirklich so einfach auf? Lässt sich der Gewinn eines Casinos einfach an der Formel “Einsätze – Gewinne” berechnen? Das hängt ganz von der Art des Casinos ab. Im folgenden Artikel gibt es mehr Informationen zu genau diesem Thema.

Landbasierte Casinos verdienen nicht bloß an den Spielereinsätzen

Die großen Casinos aus der Stadt sind für ihre luxuriöse Erscheinung bekannt. Der Glanz und Glamour der Inneneinrichtung spiegelt sich oft in den Preisen wider. Geld sollte man hier nicht nur mitbringen, um langen Spaß beim Spielen sicherzustellen, sondern auch, um sich den ein oder anderen Drink sowie die Garderobe leisten zu können. Viele Casinos sind heute nicht mehr nur mit einer Bar, sondern mit gänzlichen Restaurants ausgestattet, sodass der Spielabend mit einem hochwertigen Dinner abgerundet werden kann.

Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Unterm Strich verdient ein Casino also nicht bloß an den Einsätzen, die bei den Casino Spielen gelassen werden, sondern vor allem auch an weiteren Einnahmen an der Bar, im Restaurant oder sonstigen zusätzlichen Einrichtungen.

Online Casinos haben große Ausgaben für Marketing & Werbung

Traditionelle Spielhallen und Casinos haben es wesentlich leichter, ihre Gewinne zu berechnen. Im Endeffekt kann man hier davon sprechen, dass der Gewinn anhand der erbrachten Einsätze abzüglich der ausgeschütteten Gewinne zu berechnen ist. Dazu kommen natürlich die Fixkosten, die ein Casino mit sich bringt. Je nachdem, wieviel Aufwand das Casino in Beleuchtung und Schnick-Schnack steckt, können diese natürlich relativ hoch ausfallen.

Hinzu kommen Personalkosten sowie Kosten für den Standort. Dafür können ebenfalls Einnahmen anderer Quellen im Casino wie Unterhaltung und Verpflegung zu den Gewinnen gezählt werden. Im Online Casino läuft das etwas anders ab. Der Gewinn, der aufgrund der verlorenen Einsätze an das Casino geht, kann nicht so schnell gewertet werden. Spieler zahlen hier schließlich meist direkt für einen längeren Zeitraum Geld auf ihr Konto ein.

Dieses kann sich eine ganze Zeit lang auf dem Spielerkonto befinden und Gewinne können ebenfalls für weitere Spiele verwendet werden. Die einfache Gewinnformel eines traditionellen Casinos geht hier also nicht auf. Vielmehr können hier die Verluste der Spieler abzüglich der Auszahlungen, die von den Spielern angefordert werden, berechnet werden. Online Casinos haben aber ziemlich hohe eigene Ausgaben, die hier nicht zu vergessen sind.

Dazu kommen neben den Personalkosten, die je nach Größe des Betreibers geringer ausfallen können als bei landbasierten Casinos, vor allem Kosten für Marketing und Werbeaktionen. Online Casinos werben häufig mit Bonusaktionen. Geld, das sich auf den Spielerkonten befindet, muss daher nochmals in Bonusgeld und eigens getätigte Einzahlung separiert werden.

Der Staat sackt ebenfalls ein

Ja, auch vom Glücksspiel macht der Staat Profit. Allerdings findet diese Aussage nicht für jeden Spieler Anwendung. Wer lediglich hin und wieder einmal spielt und einen Gewinn absahnt, der muss keine Steuern zahlen. Anders sieht es jedoch aus, wenn Einnahmen vom Glücksspiel zu den einzigen Einnahmen werden. Besonders häufig passiert das bei Spielern, die professionell Poker oder andere Strategiespiele spielen, bei denen ein Gewinn nicht rein vom Zufall abhängt.

In diesen Fällen kassiert der Staat Steuern auf die Einnahmen ein und macht dabei keinen Unterschied, wie dieses Geld eingenommen wurden ist.

Fazit: Wie viel verdient ein Casino?

Der Glücksspielsektor wirkt sich in sämtlichen Wirtschaftszweigen positiv aus. Durch den großen Boom werden unendlich viele Arbeitsplätze geschaffen. Casinos und auch der Staat verdienen nicht schlecht an den Spielaktivitäten von Zockern. Vielen Spielern schadet es nicht, dass Betreiber mindestens ebenso viel Geld verdienen wie sie selbst. Schließlich gibt es im Gegenzug eine Menge Spaß und Spannung obendrein. Wenn ein Gewinn erzielt wird, werden vorherige Verluste schnell vergessen.

Daraufhin folgt meist die Handlung, dass weitere Einsätze gemacht werden, die den Kreislauf wieder ins Rollen bringen. Am Beispiel des folgenden Anbieters lässt sich schnell erkennen, dass Online Spielbanken nicht an Investitionen sparen. Spieler und Betreiber können so gleichermaßen von Einnahmen und Ausgaben profitieren.

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